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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de" xml:base="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/" title="Rollenspiel"><updated>2008-09-26T15:05:14+02:00</updated><title>Pnyxomancer</title><subtitle>Rollenspiel</subtitle><author><name>Steve</name></author><logo>http://swolter.sdf1.org/pnyx-small.ico</logo><id>http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/rollenspiel.xml</id><link rel="alternate" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/rollenspiel.html" type="text/html"/><link rel="self" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/rollenspiel.xml" type="application/atom+xml"/><generator uri="http://swolter.sdf1.org/CommandBlog" version="0.99">CommandBlog</generator><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-09-26T15:05:14+02:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-09"/><published>2008-09-25T12:07:37+02:00</published><id>sdf1.org:der-kardinal-schlaegt-zurueck_10.article</id>
   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Folge 7</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>
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   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p font="smaller">Wir machen in der Ge­schich­te hier einen klei­nen
         Sprung: Die Cha­rak­tere ha­ben vom ver­letz­ten Mönch aus der letz­ten
         Fol­ge er­fah­ren, dass der Bi­schof zwei Brü­der mit dem Schwert und
         Schild Bo­h­e­munds aus­ge­schickt ha­t­te, be­vor er starb. Das 
         <a href="der-kardinal-schlaegt-zurueck_4.html">Rät­sel</a>
         auf sei­n­em Tisch führ­te sie na­ch Tours, wo Karl Mar­tell auf
         die Mauren ge­t­ro­ffen war.</p>
      <p font="smaller">Auf dem Weg ha­t­ten sie ei­ni­ge Aben­teuer zu
         be­st­ehen und trafen auf ih­re Kon­trahen­ten im Ren­nen um die
         Ar­te­fak­te, <a name="Rochefort">Ro­che­fort</a> so­wie Jaime und
         Con­stan­ze del Cor­do­ba, zwei spani­sche Ad­li­ge vom Gehei­mor­den 
         der Rit­ter von Ro­se und Kreuz. Al­le drei ver­folg­ten die Spur
         der Waffen bis zum Château de Châteudaux, ei­n­em ver­fal­le­nen
         Schloss in­mi­t­ten ei­nes al­ten Wal­des. Jaime und Con­stan­ze,
         spani­sche Edel­leute, sind bei den Cha­rak­teren.</p>

      <p>Mit beherz­t­em Schwun­ge über­win­det <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html#Antonio">An­to­nio Ven­dic­ce</a> die
         Mau­er des Château und stol­ziert auf den In­nen­hof des Schlosses,
         in dessen Mit­te sich ein stol­zer Burg­fried er­hebt – um einen
         Mome­nt spä­ter an­ge­wur­zelt st­ehen zu blei­ben, als er den ge­such­ten
         Mönch und Ro­che­fort wahr­nimmt, die Rücken an Rücken auf dem
         Ho­fe blank ge­zo­gen ha­ben.</p>
      <p>Mehr als nur ein we­nig ver­wirrt wird er dabei von der Tat­sache,
         dass sei­ne ge­wohnt treffen­den Sti­che­lei­en nicht ein­mal Ro­che­forts
         Aufme­rk­sam­keit er­r­egen. Mit beherz­t­em Schritt und ge­zo­ge­n­em
         Schwer­te läu­ft er auf das un­ge­wöhn­li­che Duo zu, be­reit, Ro­che­fort
         end­lich zu stel­len, als die Welt um An­to­nio her­um ver­schwimmt,
         wabert und sich ver­wan­delt.</p>
      <p>Als sei­ne Sicht aufklart, sind Turm und die bei­den Kar­di­na­li­sten
         zwar noch da, aber das Schloss st­eht in al­ter Pracht da und ist
         be­lebt. In großer Über­raschung und leich­ter Panik zi­eht An­to­nio
         sich in ei­ne Men­schen­me­n­ge hin­ter ihm zurück und ver­scha­fft sich
         einen neu­en Über­blick: Er st­eht tatsäch­lich auf ei­n­em 
         mi­t­tel­al­ter­li­chen Burg­platz, die­ser ist tatsäch­lich be­lebt und
         die so lan­ge ge­jag­ten Kar­di­na­li­sten wur­den von den Wachen des
         Schlosses um­ringt. Un­ser Italie­ner ist ge­rade schon im Begriff,
         die näch­ste hol­de Dame na­ch ei­ner Ein­füh­rung in die Din­ge zu
         fra­gen, als die Welt schon wie­der ver­schwimmt und er wie­der auf
         dem ver­fal­le­nen Burg­platz st­eht. Pad­re de la Or­til­la legt ihm
         ei­ne Hand auf die Schul­ter: "Das war sehr kna­pp, An­to­nio.
         Gott hat dich wie­der ein­mal ge­ret­tet."</p>
   </div></content>
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   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Folge 3</title>
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   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Padre Do­mi­ngos braucht nicht lan­ge, um den Tod Bi­schof la Du­re­lles
         festzu­ste­llen. „Von uns ging ein gu­ter Mann” fügt er noch
         hin­zu, als er den al­ten Mann aufrecht hin­setzt, um ihm die Au­gen zu
         schließen – und schaut dann ver­wun­dert auf ei­ne Handvoll Wor­te,
         die der Bi­schof in sei­nen letzten Atemzü­gen mit sei­nem ei­ge­nen Blut
         auf den Tisch schrieb:</p>
      <blockquote>
         <p>Wo der Hammer Got­tes<br/>
            auf die dunk­len Hor­den<br/>
            traf, dort sucht <br/>
            Sch­wert und Schild.<br/></p>
      </blockquote>
      <p>Noch wäh­rend der Padre die­se Wor­te in sei­nem Mund wälzt, hat An­to­nio
         den Kampfplatz du­rch­sucht und hält tri­umphie­rend einen Sie­gelring in
         der Hand: „Hah! Ich wusste doch, sie hin­ter­lassen immer ei­ne
         Spur!” Doch An­drés treibt die Ch­a­rak­tere schon wie­der zur Tü­re
         hin­aus, im si­che­ren Wissen, dass die Mör­der noch nicht weit sein
         kön­nen.</p>
      <p>Und wirk­lich, kaum hat ein Kup­fer­stück am Ran­de des Kir­chen­vor­platzes
         sei­nen Be­sitzer ge­wech­selt, haben un­se­re Helden die Spur auch schon
         aufge­nommen. Ei­nen Wa­gen hat ih­nen der Bett­ler am Straßen­rand be­schrieben,
         einen Wa­gen, der mit un­ge­wöhn­li­cher Ei­le den Platz ver­ließ und ihn fast
         umge­fah­ren hät­te.</p>
      <p>Schon ei­ni­ge Straßen wei­ter fin­den sie nach neu­er­li­chem
         schar­fen Ritt an neu­er­lich schimp­fen­den Straßen­händlern vorbei den Wa­gen.
         Doch oh mon­dieu! Um ihn her­um ste­ht und ge­ht ein gu­tes halbes Dut­zend
         Män­ner des Kar­di­nals in ih­ren leuch­tend ro­ten Uni­for­men, und auf ihm liegt
         ein ver­letzter Mönch re­gungs­los da. „Es scheint mir,“ merkt
         Padre Do­mi­ngos noch an, „die­ser Bett­ler bedarf ei­ner Wun­der­hei­lung.
         Er muss blind sein, wenn er die­se Wa­chen und den halbto­ten Mann über­se­hen
         hat.”</p>
      <p style="font-size: smaller;">Mei­ne Erin­ne­rung an den fol­gen­den Teil ist lei­der
         recht ver­schwommen.</p>
      <p>Tja, es bleibt kei­ne Zeit, über die­se Fra­ge nach­zu­den­ken. Schon beugt
         sich An­to­nio zu ei­nem der Stän­de hin­un­ter, um mit ei­nem kraft­voll
         ge­wor­fe­nen Hufeisen den Leut­nant der Grup­pe aus­zu­schal­ten. An­drés und
         der Padre pre­schen in die Grup­pe hin­ein und tei­len nach links und rechts
         kraft­vol­le Hiebe aus; Min­dreds Sch­wert­knauf schickt zwei flüch­ten­de Rotrö­cke
         ins Land der Träu­me; und wäh­renddessen holt An­to­nio mit ei­nem beherzten Sprung
         den letzten Kar­di­na­li­s­ten vom Bock. Der letzte Kar­di­na­list flie­ht in die
         Me­nge, und un­se­re Helden tran­s­por­tie­ren den ver­letzten Mönch schne­ll zum
         Haus­arzt Jac­ques du Ro­gues.</p>
   </div></content>
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   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Folge 2</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>
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   <category term="kardinal" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Der Kardinal schl&#xE4;gt zur&#xFC;ck"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>An der Ka­the­dra­le Notre Da­me de Pa­ris sprin­gen un­se­re vier
         <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html">Helden</a> nach ei­nem ge­hetzten Ritt vom Pfer­de. Nun, man­che sprin­gen;
         ei­ni­ge fal­len mehr aus ih­rer vor­her schon an­ge­schla­ge­nen Rei­thal­tung
         zu Bo­den. Wäh­rend Padre Do­mi­ngos und An­to­nio Ven­dic­ce sich noch von
         die­sem etwas un­sanften Abstieg er­ho­len, stößt An­drés schon die Tür
         zur Kir­che auf und entblößt ein Bild des Grau­ens:</p>
      <p>Der Al­tar und die umlie­gen­den Tep­pi­che sind von ei­nem Kamp­fe
         ver­wü­s­tet. Am Bo­den mi­scht sich der Messwein mit dem Blut ei­nes
         jun­gen Mön­ches. Er­schüt­tert nä­hern sich un­se­re Helden die­sem Ch­a­os,
         als der die Ch­a­rak­tere an­füh­ren­de An­drés er­schro­cken zu­rück­zuckt
         und sich dann nach ei­ner klei­nen Me­tallku­gel bückt, die er nun
         zwi­schen den Fin­ge­rn rol­lt.</p>
      <blockquote><p>“Wir wa­ren nur we­nig zu spät. Hier wurde vor
         ku­rzer Zeit ein schwe­res Sch­ar­müt­zel aus­ge­tra­gen – nur wie
         kam die­se Ku­gel von der De­cke? Bei al­lem Re­spekt für diesen
         Mönch –</p></blockquote>
      <p>An­drés Über­le­gun­gen wer­den jäh un­terbro­chen vom Sch­re­ckens­ruf des
         Padre, der mit un­ge­wohn­ter Ei­le in die Sa­kri­s­tei ver­schwin­det. Die­se
         sie­ht kaum we­ni­ger ver­wü­s­tet aus als der Al­tar, und auf
         dem klei­nen Se­kre­tär an der rück­wär­ti­gen Wand liegt Bi­schof la
         Du­re­lle. Ei­ne große Wun­de klafft in sei­nem Rü­cken und hat sein
         Ge­wand und das Buch, auf dem er liegt, rot ge­färbt.</p>
   </div></content>
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  <author>
    <name>Andres</name>
  </author>
  <content type="text">
Ich find es toll, dass du das aufschreibst! Es macht richtig
Spaß, das zu lesen.

"Andrés Überlegungen werden jäh unterbrochen
vom Schreckensruf des Padre, der mit ungewohnter Eile in die
Kapelle verschwindet."

Wenn du den Raum meinst, in dem die Messe vorbereitet wird und die
Herren sich umziehen, dann heißt der "Sakristei".
Die befindet sich meist in unmittelbarer Nähe zum Altarraum.
Da stünde dann bestimmt auch ein Sekretär, den ich in
einer Kapelle nicht vermuten würde.
</content>
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  <thr:in-reply-to xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" ref="sdf1.org:der-kardinal-schlaegt-zurueck_3.article"/>  <id>sdf1.org:der-kardinal-schlaegt-zurueck_3.article-29</id>  <published>2008-06-18T10:00:23+01:00</published>  <updated>2008-06-18T10:00:23+01:00</updated>  <title>Kommentar zu Der Kardinal schlÃ¤gt zurÃ¼ck: Folge 2</title>
  <author>
    <name>Steve (Spielleiter)</name>
  </author>
  <content type="text">Alles klar, ist korrigiert. Merci.  </content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href=".xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href=".html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-06-10T17:50:32+02:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-06"/><published>2008-06-09T18:58:54+02:00</published><id>sdf1.org:der-kardinal-schlaegt-zurueck_2.article</id>
   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Folge 1</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>
   <category term="7thsea" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="7th Sea"/>
   <category term="kardinal" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Der Kardinal schl&#xE4;gt zur&#xFC;ck"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Die vier 
         <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html">Haupt­fi­gu­ren</a>
         un­se­res Dra­mas sitzen nach ei­ni­gen ru­hig ver­lebten Ta­gen ge­mein­sam
         an der festlich ge­deck­ten Ta­fel von Jac­ques du Rou­ge. Die al­lge­mein
         fröh­li­che Stimmung wird je­doch plötzlich etwas ru­hi­ger, als <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html#Padre">Padre
         Do­mi­ngos de la Or­til­la</a> den Ka­me­ra­den ber­ich­tet, dass er noch
         am glei­chen Abend sich mit Bi­schof la Du­re­lle treffen wird, um
         die Ge­hei­mnis­se von Sch­wert und Schild zu lüften, die den Helden
         im letzten Abenteu­er an­ver­traut wurden. In sei­ner ge­wohn­ten Ru­he
         setzt <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html#Antonio">An­to­nio</a> an, der Grup­pe von sei­nem letzten Abenteu­er 
          zu er­zäh­len:</p>
      <blockquote>
         <p>Neu­lich befand ich mich auf Reisen in der Ge­gend von Meaux<a xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" href="#footnotetext1" name="footnotemark1" class="footnotemark">[1]</a>, als
            mir zu­fäl­lig ei­ne Un­terhal­tung ans Ohr drang, die un­se­re 
            gut­aus­se­hen­de
            Freun­din Mila­dy de Win­ter führ­te. Ihr Inh­alt kön­nte für euch
            von In­ter­esse sein, Padre, denn sie er­zähl­te etwas von 
            Sch­wert und Schild ei­nes ge­wissen Bor­mend, die bei ebendie­sem
            Bi­schof la Du­re­lle gela­gert sei­en, von dem ihr spracht. Lei­der
            musste ich auch schon wie­der wei–</p>
      </blockquote>
      <p>Wo ihn Padre Or­til­la auch schon un­terbricht: „Bo­he­mund, 
         Cre­tin! An­füh­rer des ers­ten Kreuzzu­ges von Kon­stan­ti­no­pel bis
         An­tioch und dann Kö­nig die­ser groß­ar­ti­gen Stadt. Doch wir haben
         kei­ne Zeit für Ge­schichts­stun­den, der Bi­schof schwebt in höch­ster
         Ge­fahr!”</p>
      <p>Die Pfer­de ste­hen schon fer­tig ge­sattelt vor dem Haus, un­se­re
         Helden sind der­lei Über­ra­schun­gen ge­wöhnt und die Die­ner du Rou­ges
         ebenso. Im wil­den Ga­lopp rei­ten sie ku­rz spä­ter du­rch die Stadt,
         Ein­woh­ner ver­scheu­chend, Markt­stän­de umrei­tend und die wüten­den
         Sch­reie der Gar­de igno­rie­rend. Ihr Ziel ist Notre Da­me de Pa­ris,
         der Sitz des Bi­schofs, und die Zeit läuft ih­nen davon.</p>
   <div class="footnotes"><p xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml"><a href="#footnotemark1" name="footnotetext1" class="footnotetext">[1]</a> Der aufmerk­sa­me Le­ser wird si­cher schon erah­nen, dass die­se
            Reisen ihn ins bekan­nte Non­nen­k­lo­s­ter zu Meaux ge­führt 
            hatten, doch das ist ei­ne an­de­re Ge­schich­te.</p></div></div></content>
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   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Personae Dramatis</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>
   <category term="7thsea" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="7th Sea"/>
   <category term="kardinal" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Der Kardinal schl&#xE4;gt zur&#xFC;ck"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>In der nä­he­ren Zu­kunft wer­de ich ver­su­chen, den zwei­ten Teil
         un­se­res lau­fen­den 7th-Sea-Abenteu­ers für in­ter­essier­te Le­ser,
         Spie­ler und Spi­e­llei­ter zu doku­men­tie­ren.</p>
      <p>Un­ser Abenteu­er spielt in ei­nem Frank­reich des 17. Jahr­hun­derts,
         das frisch den Ro­ma­nen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas">Du­mas'</a>
         entsprun­gen sein kön­nte. Sei­ne Fi­gu­ren sind edle Draufgän­ger,
         de­ren Zun­gen so scharf wie ih­re Sch­wer­ter sind, mu­ti­ge Prie­ster,
         die den Glauben und die Wahr­heit wie­der in die kor­rup­te Kir­che
         brin­gen, star­ke Muske­tie­re, die ihr Leben und ih­re Liebe
         Kö­nig und Va­ter­land op­fern, und schö­ne Frau­en mit oder oh­ne
         ge­hei­men Absich­ten. Die Ku­lissen sind die Palä­s­te 
         Ludwigs XIII, die Straßen Pa­ris, dunk­le Kir­chen, ho­he
         Dä­cher und schne­lle Wa­gen. Ku­rzum, wir spie­len Rol­len­spiel mit
         Man­tel, De­gen, viel Dia­log und schne­ller Ac­ti­on.</p>
      <h4>Haupt­fi­gu­ren</h4>
      <p>Die sich über­schla­gen­den Er­ei­gnis­se des ers­ten Teils
         haben vier Helden in ih­ren Bann ge­zo­gen, die sich die­se
         Entwick­lung ih­res Lebens wohl kaum so aus­ge­malt hät­ten:</p>
      <ul>
         <li><a name="Andres"><b>An­drés</b></a>, ge­hei­mnis­vol­ler spa­ni­scher
            Adli­ger aus der Sch­wert­kampfschu­le des Aldana und ge­schick­ter
            Akro­bat. Seit An­drés die Ch­a­rak­tere vor
            ku­rzer Zeit zu­sammen mit <a href="#Mindred">Min</a> vor
            Wegela­ge­rern rette­te, hat er schon oft ei­ne erstaun­li­ches
            Ge­spür für Ge­fahr bewiesen.</li>
         <li><a name="Antonio"><b>An­to­nio Ven­dic­ce</b></a>, Ita­lie­ner aus
            Lei­den­schaft. Er mag schö­ne Frau­en, schar­fe Sch­wer­ter und
            vie­le Wor­te; er hasst Schusswaffen (vor al­lem ihr falsches En­de).
            Mit sei­nem Tempe­ra­ment hat An­to­nio die Grup­pe schon so man­ches
            Mal in die Bre­douil­le gebracht, doch sein nach bester 
            Ambro­gia­schu­le ge­führ­tes Ra­pier hat schon vie­le gu­te Ar­gu­men­te
            vor­gebracht. An­to­nio beglei­tet den <a href="#Padre">Padre</a>,
            seit er die schö­ne Gi­se­lle in der Kir­che desselben rette­te.</li>
         <li><a name="Domingos"><b>Padre Do­mi­ngos de la Or­til­la</b></a>,
            ein Mann mit ei­ner Sa­che - der Sa­che Got­tes und der
            Ge­rech­tigkeit. Immer ber­eit, die Din­ge auf ih­ren rech­ten
            Pfad zu brin­gen, ver­eint er klas­si­sche und umfangrei­che Bil­dung
            mit erstaun­li­chem Ta­lent im Kamp­fe.
            Die an­de­ren Ch­a­rak­tere tra­fen auf den Padre, als sie
            ei­ne edle Da­me in schwe­ren Nö­ten in sei­ner Kir­che vor
            ih­ren Ver­fol­ge­rn retten mussten.</li>
         <li><a name="Mindred"><b>Min­dred</b></a>, schwe­di­scher Stein in der
            Bran­dung un­se­rer Südlän­der. Min­dreds bevor­zugte Spra­che ist
            die Handlung, so­wohl du­rch ihr zu­ver­läs­si­ges Breitschwert
            als auch du­rch die vie­len Wun­der, die in ih­rer Umgebung pas­sie­ren.
            Sie traf <a href="#Antonio">An­to­nio</a> und den <a href="#Domingos">Padre</a>, als sie die bei­den zu­sammen
            mit <a href="#Andres">An­drés</a> aus missli­cher La­ge befrei­te.</li>
      </ul>
      <h4>Ih­re Freun­de</h4>
      <ul>
         <li><a name="Jacques"><b>Jac­ques du Rou­ge</b></a>, ehe­ma­li­ger
            Ch­a­rak­ter und ade­li­ger Gön­ner der Grup­pe. Jac­ques ist wohl der 
            ge­dul­digs­te Gastgeber der Welt – auch, wenn zum wie­der­hol­ten
            Ma­le sein Haus Spre­ngstoff zum Op­fer fäl­lt.</li>
      </ul>
      <h4>Die bösen Jungs</h4>
      <ul>
         <li><a name="Richelieu"><b>Kar­di­nal Ri­che­lieu</b></a>, der
            Pre­mier­mi­ni­s­ter Frank­reichs. Mit ei­ser­ner Hand will er
            das al­te feudali­s­ti­sche Frank­reich neu for­men, und der schwa­che
            Kö­nig wird ihm dabei ebenso we­nig im We­ge ste­hen wie die­se
            fre­chen Muske­tie­re oder ih­re hin­ter­li­s­ti­gen Freun­de.</li>
         <li><a name="Milady"><b>La­dy de Win­ter</b></a>, wun­der­schö­ne
            Englän­de­rin und ge­hei­mnis­vol­le Ge­gne­rin. Wo immer sie er­scheint,
            bahnt sich Un­heil an, doch so recht haben sie un­se­re Helden noch
            nicht zu fassen bekommen.</li>
      </ul>
   </div></content>
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   <title>Kurz ertrinkende Helden</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Der <a href="http://swolter.sdf1.org/dandd.html">letzte Ar­ti­kel</a>
         ist zwar lang ge­ra­ten, doch kür­zer ge­hts immer:</p>
      <p>Wenn es ei­nes gibt, was ei­nem D&amp;D-Rol­len­spiel wirk­lich ver­lei­den
         kann, dann ist es, dass die mei­s­ten Ch­a­rak­tere man­ge­ls 
         Fer­tigkeits­punk­ten ihr ei­ge­nes El­ternh­aus nicht wie­der­fin­den und
         der durschnitt­li­che spar­ta­ni­sche Hop­lit nicht ge­nug Ta­len­te hat,
         um den Kampf in der Ph­a­lanx zu ler­nen. Vie­le Fer­tigkei­ten und
         Ta­len­te sind toll – wenn man denn die Punk­te hät­te, sie auch
         zu neh­men.</p>
   </div></content>
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   <title>Von ertrinkenden Helden</title>

   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Es war ein­mal vor gar nicht al­lzu­lan­ger Zeit, da stieg ich in
         ei­ne neue Rol­len­spielrun­de ein; und da war es auch Zeit für mich,
         einen neu­en Ch­a­rak­ter zu bau­en, und na­tür­lich Zeit für mich, das in
         die­sem wun­der­schö­nen, hoch­po­lier­ten und inzwi­schen unglaublich
         aufgebläh­ten Sy­s­tem zu tun, das wir al­le ken­nen und lieben:
         Dun­ge­ons and Dra­gons.</p>
      <p>Da wurde mir erst wie­der bewusst, wie sehr D&amp;D für mich nach die­sem
         mot­ti­gen, ta­geslicht­losen, stau­bi­gen, un­aufge­räu­mten Ke­ller riecht,
         in den die Ga­mi­ng So­cie­ty am Tri­ni­ty Col­le­ge ver­ban­nt war. Ein klei­nes
         Ke­ller­loch, mit Gips­wän­den abgetren­nt in den Ka­se­matten un­terhalb
         ei­nes Bahn­hofs. Da ist we­ni­ger Ta­geslicht drin als bei der In­ter­net
         So­cie­ty. Und da hock­ten den gan­zen Tag Ge­stal­ten, die selbst mein
         du­rch­aus nerdge­wöhn­ter Blick kaum er­tra­gen kon­nte; Ge­stal­ten, die
         so ste­reo­ty­pisch wa­ren, dass sie in ei­nem belie­bi­gen Bond-Film hät­ten
         auftre­ten kön­nen. Und na­tür­lich – de­ren liebs­ten, nein, de­ren
         ein­zi­ges Rol­len­spie­lsy­s­tem war D&amp;D, und das war gut und rich­tig
         so. Denn sie brauch­ten was zum Op­ti­mie­ren.</p>
      <p>Ich aber bau­te jetzt so mei­nen schö­nen Ch­a­rak­ter. Ei­nen Zwer­gen,
         Stu­fe 10, mit 36 Punk­ten für Attribu­te – für die­je­ni­gen, die
         sich mit dem Sy­s­tem nicht so aus­ken­nen, kann man das ganz ein­fach
         über­setzen: Das ist schon ein epi­scher Held, ein Glanzlicht sei­ner
         Ras­se. Ei­ne Stu­fe 1 im D&amp;D-Sy­tem be­schreibt einen nor­ma­len
         Men­schen; die Füh­rer gan­zer Städte, Stämme, ja klei­ner Kö­nigrei­che
         lie­gen al­le im Be­reich um die Stu­fe 10.</p>
      <p>Die­ser Zwerg sol­lte al­so nun sein Abenteu­rer­leben als 
         <i>Pa­ra­gon Dwarf</i> begon­nen haben, was ein beson­ders ex­ze­llen­tes
         Exemplar sei­ner Ras­se bedeu­tet; sich da­nach ei­ni­ge Stu­fen als
         Kämp­fer her­umge­schla­gen haben, al­so in der gu­ten Ge­se­llschaft solch
         schil­lernder Fi­gu­ren wie Siegfrieds, Alex­an­ders des Große, Her­ku­les
         und Guybrush Th­reep­woods; und da­nach über­ge­tre­ten sein in den 
         ehr­wür­di­gen Or­den der zwer­gi­schen Ver­tei­di­ger, die Eh­ren- und 
         Leibgar­de der zwer­gi­schen Hö­fe. Er besitzt ei­ne
         wahrhaft le­gen­dä­re, von Men­schen nicht zu er­rei­chen­de Stär­ke; 
         sei­ne Ge­schick­lich­keit, In­te­lli­genz und Kon­sti­tu­ti­on sind weit
         über­du­rchschnitt­lich. Sei­ne Ch­an­ce, einen Fall aus meh­re­ren 
         Ki­lo­me­tern Hö­he zu über­leben, ist weit über 99%. Wä­re er ein
         Kle­ri­ker, stün­de er ku­rz davor, Men­schen wie­derbeleben zu kön­nen.
         Ku­rzum, ein wah­rer Held.</p>
      <p>Und wie schal­tet man so einen Helden aus? Rich­tig! Man setzt ihn
         in den Gän­gen sei­ner Hei­matmi­nen aus, denn er hat man­ge­ls der
         Fer­tigkeit "Wissen (Lo­ka­les)" kei­ne Ah­nung, wo er hin soll, und
         ver­hun­gert, weil er selbst grundle­gen­de Über­lebensken­ntnis­se nicht
         hat. Rut­scht auf Bana­nen­scha­len aus, kön­nte kein klei­nes Kind belü­gen,
         ist handwerk­lich un­ge­schickt und ge­ne­re­ll nicht zu gebrau­chen. Wie
         kommts, fragt ihr? Tja, D&amp;D-Ch­a­rak­tere krie­gen eben nur we­ni­ge
         Fer­tigkeits­punk­te, die braucht man für die Ker­nfer­tigkei­ten. An­son­s­ten
         kann ein Ch­a­rak­ter nix.</p>
      <p>Drückt man die­sem Ch­a­rak­ter ei­ne belie­bi­ge Waffe in die Hand, kann
         er sie ge­nau­so gut füh­ren wie sei­ne urei­ge­ne, an­ge­stammte Axt; er
         kann kaum entwaffnen, hat kei­ne Kamp­fer­fah­rung, kei­ne Kamp­fre­fle­xe,
         kann nur mit Müh und Not je­man­dem mit sei­nem Schild eins ver­passen,
         hat kein Ta­lent zur Füh­rer­schaft und kann auch sonst al­le coo­len
         Ak­tio­nen ver­gessen – denn D&amp;D-Ch­a­rak­tere krie­gen eben nur
         ei­ne Handvoll Ta­len­te, die sie he­gen und pfle­gen müssen.</p>
      <p>Tja, wahrhaftig, das ist ein großer, schimmernder Held. Springt mor­gens
         aus drei Ki­lo­me­tern Hö­he ab, tö­tet die ge­sa­mte Be­satzung ei­ner
         Burg, wird hin­ter­her von nem klei­nen Kind übern Tisch ge­zo­gen
         und stirbt, weil er in sei­nen ei­ge­nen Trä­nen er­säuft. Wenn ich mir
         für das neue, besse­re Fan­ta­sy­rol­len­spiel eins wün­schen darf –
         ja, wenn ich D&amp;D je­mals ver­än­de­re, dann vor al­lem ei­nes: 
         Ge­nug Fer­tigkeits­punk­te, mit de­nen man die­se gan­zen tol­len
         vie­len Ta­len­te und Ei­gen­schaften, die ei­nem das neue Sy­s­tem nun
         endlich bie­tet, auch verdammt noch mal <i>nut­zen</i> kann.
         Oder zu­rück zur gu­ten al­ten Zeit, als Helden noch Helden wa­ren
         und per Default al­les kon­nten – statt nichts.</p>
   </div></content>
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