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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de" xml:base="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/"><updated>2009-01-08T22:53:32+01:00</updated><title>Pnyxomancer</title><subtitle>In 80 Tagen um Europa</subtitle><author><name>Steve</name></author><logo>http://swolter.sdf1.org/pnyx-small.ico</logo><id>http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/index.xml</id><link rel="alternate" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/index.html" type="text/html"/><link rel="self" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/index.xml" type="application/atom+xml"/><generator uri="http://swolter.sdf1.org/CommandBlog" version="0.99">CommandBlog</generator><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2009-01-08T22:53:32+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2009-01"/><published>2009-01-08T22:49:14+01:00</published><id>sdf1.org:glaubensfrage.article</id>
   <category term="filme" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Medien"/>
   <title>Glaubensfrage</title>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Vor­gestern hatte ich ei­ne Pre­mie­re - nämlich ei­ne Sneak Pre­view
         be­sucht, die es echt wert war. War nämlich im lo­ka­len Mul­ti­plex und habe
         dort den Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0918927/">Glaubens­fra­ge</a> ge­se­hen. Das The­ma hört sich im ers­ten Mo­ment echt abgedro­schen an: Ei­ne Non­ne
         ver­däch­tigt im Ame­ri­ka der 60er einen Prie­ster, den ers­ten schwar­zen Schü­ler
         der Klo­s­ter­schu­le se­xu­e­ll missbraucht zu haben.</p>
      <p>Doch der Film begei­s­tert: In Abwesen­heit von Be­weisen (auch ge­genüber dem
         Publi­kum) ge­ht die ebenso stre­nge wie mo­ti­vier­te Non­ne und De­ka­nin ih­rem
         In­stinkt nach und ver­sucht, den ver­meintli­chen Fall aufzu­de­cken, wäh­rend
         der Prie­ster mit Rück­sicht auf die schwie­ri­ge Si­tua­ti­on des Jun­gen je­de
         Öffentlich­keit ver­mei­den will. Die sich entwi­ckeln­de Handlung ist fesselnd,
         hoch­karä­tig ge­spielt und ein­fach re­le­vant so­wohl im ewi­gen Span­nungs­feld der
         Postmo­der­ne zwi­schen Traditi­on, Ordnung und Men­schlich­keit als auch in
         der ural­ten Fra­ge nach Ver­trau­en und Kontrol­lier­bar­keit. Am 9. Febru­ar
         kommt der Film in die Ki­nos, und ich spre­che ei­ne ganz große Emp­feh­lung 
         aus.</p>
   </div></content>
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   <title>Der Kardinal schlägt zurück: Folge 7</title>
   <category term="rollenspiel" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rollenspiel"/>
   <category term="7thsea" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="7th Sea"/>
   <category term="kardinal" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Der Kardinal schl&#xE4;gt zur&#xFC;ck"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p font="smaller">Wir machen in der Ge­schich­te hier einen klei­nen
         Sprung: Die Cha­rak­tere ha­ben vom ver­letz­ten Mönch aus der letz­ten
         Fol­ge er­fah­ren, dass der Bi­schof zwei Brü­der mit dem Schwert und
         Schild Bo­h­e­munds aus­ge­schickt ha­t­te, be­vor er starb. Das 
         <a href="der-kardinal-schlaegt-zurueck_4.html">Rät­sel</a>
         auf sei­n­em Tisch führ­te sie na­ch Tours, wo Karl Mar­tell auf
         die Mauren ge­t­ro­ffen war.</p>
      <p font="smaller">Auf dem Weg ha­t­ten sie ei­ni­ge Aben­teuer zu
         be­st­ehen und trafen auf ih­re Kon­trahen­ten im Ren­nen um die
         Ar­te­fak­te, <a name="Rochefort">Ro­che­fort</a> so­wie Jaime und
         Con­stan­ze del Cor­do­ba, zwei spani­sche Ad­li­ge vom Gehei­mor­den 
         der Rit­ter von Ro­se und Kreuz. Al­le drei ver­folg­ten die Spur
         der Waffen bis zum Château de Châteudaux, ei­n­em ver­fal­le­nen
         Schloss in­mi­t­ten ei­nes al­ten Wal­des. Jaime und Con­stan­ze,
         spani­sche Edel­leute, sind bei den Cha­rak­teren.</p>

      <p>Mit beherz­t­em Schwun­ge über­win­det <a href="pnyxomancer/article-der-kardinal-schlaegt-zurueck_1.html#Antonio">An­to­nio Ven­dic­ce</a> die
         Mau­er des Château und stol­ziert auf den In­nen­hof des Schlosses,
         in dessen Mit­te sich ein stol­zer Burg­fried er­hebt – um einen
         Mome­nt spä­ter an­ge­wur­zelt st­ehen zu blei­ben, als er den ge­such­ten
         Mönch und Ro­che­fort wahr­nimmt, die Rücken an Rücken auf dem
         Ho­fe blank ge­zo­gen ha­ben.</p>
      <p>Mehr als nur ein we­nig ver­wirrt wird er dabei von der Tat­sache,
         dass sei­ne ge­wohnt treffen­den Sti­che­lei­en nicht ein­mal Ro­che­forts
         Aufme­rk­sam­keit er­r­egen. Mit beherz­t­em Schritt und ge­zo­ge­n­em
         Schwer­te läu­ft er auf das un­ge­wöhn­li­che Duo zu, be­reit, Ro­che­fort
         end­lich zu stel­len, als die Welt um An­to­nio her­um ver­schwimmt,
         wabert und sich ver­wan­delt.</p>
      <p>Als sei­ne Sicht aufklart, sind Turm und die bei­den Kar­di­na­li­sten
         zwar noch da, aber das Schloss st­eht in al­ter Pracht da und ist
         be­lebt. In großer Über­raschung und leich­ter Panik zi­eht An­to­nio
         sich in ei­ne Men­schen­me­n­ge hin­ter ihm zurück und ver­scha­fft sich
         einen neu­en Über­blick: Er st­eht tatsäch­lich auf ei­n­em 
         mi­t­tel­al­ter­li­chen Burg­platz, die­ser ist tatsäch­lich be­lebt und
         die so lan­ge ge­jag­ten Kar­di­na­li­sten wur­den von den Wachen des
         Schlosses um­ringt. Un­ser Italie­ner ist ge­rade schon im Begriff,
         die näch­ste hol­de Dame na­ch ei­ner Ein­füh­rung in die Din­ge zu
         fra­gen, als die Welt schon wie­der ver­schwimmt und er wie­der auf
         dem ver­fal­le­nen Burg­platz st­eht. Pad­re de la Or­til­la legt ihm
         ei­ne Hand auf die Schul­ter: "Das war sehr kna­pp, An­to­nio.
         Gott hat dich wie­der ein­mal ge­ret­tet."</p>
   </div></content>
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   <title>Territorialkämpfe im Kellerspeicher</title>
   <category term="Diplomarbeit" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Diplomarbeit"/>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Mei­ne der­zei­ti­ge Hauptbe­schäfti­gung ist mei­ne Di­plomarbeit. Das ist auf der
         einen Sei­te na­tür­lich echt toll – man klotzt, statt wie sonst zu kle­ckern –
         aber auf der an­de­ren Sei­te kön­nen klei­ne Fru­s­tra­tio­nen um so mehr du­rchschla­gen.</p>
      <p>Zu diesen klei­nen Fru­s­tra­tio­nen gehört wohl auch, dass man sich mit dem Pfusch an­de­rer
         Men­schen her­umschla­gen darf. So zum Bei­spiel mit dem "Soft­wa­re De­ve­lop­ment Kit" von
         An­dor, das ei­ne Schnitt­ste­lle zu den wissen­schaft­li­chen Ka­me­ras die­ser Fir­ma her­ste­llt
         – und so voll von Feh­lern ist, dass kaum weiß, worüber man zu­erst wei­nen soll.</p>
      <p>Ich hab jetzt je­den­fal­ls drei oder vier Ta­ge damit verdaddelt, einen Weg zu fin­den, den
         Stack mei­nes Pro­gramms vor der Sch­reibgeil­heit die­ser Funk­tio­nen zu schüt­zen. Sch­reibgeil­heit
         hört sich vie­lleicht schlimm an, ist aber das ein­zi­ge Wort, mit dem ich das Verhal­ten be­schreiben
         kann, das dort an den Tag ge­legt wird: Die­se Funk­tio­nen schreiben nämlich fröh­lich und glück­lich
         Wer­te in die Nä­he des Ba­sis­re­gi­s­ters der aufru­fen­den Funk­ti­on und über­schreiben damit ge­rn mal
         de­ren lo­ka­le Va­riablen und so­gar den ei­ge­nen Rück­gabewert, wenn der unglück­lich liegt. Kran­ker­wei­se
         stimmt die Adresse der Ke­ller­spei­cher­spitze hin­ter­her wie­der – nur liegt ih­re Umgebung in
         Trümmern. Tja, und der ein­zi­ge Weg, sich davor zu schüt­zen, sind groß­zü­gig di­men­sio­nier­te
         un­ge­nutzte Ar­rays auf dem Stack.</p>
      <p>Na ja, so brau­che ich we­nigs­tens nicht von der frei­en Wirt­schaft zu träu­men, denn de­ren ärgs­te
         Hacks habe ich ja auf dem Sch­reibtisch. Doch ich wer­de je­den lyn­chen, der noch­mal Phy­siker an
         C-Compi­ler lässt.</p>
   </div></content>
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   <title>Fortschrittsbalken Studium</title>
   <category term="tagebuch" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Tagebuch"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Fa­st ge­scha­fft! Habe me­i­ne Prü­fung vor­ge­s­tern nicht nur
         über­stan­den, son­dern auch be­stan­den – mit ei­ner
         glat­ten Eins. Mir fällt ein Stein vom Her­zen. Jetzt muss
         ich nur aufpassen, dass der Stein nicht zu groß ge­we­sen
         sein wird, denn es st­eht am 4. die näch­ste an.</p>
      <p>Aber Kat­ja ist eh in der näch­sten Wo­che bei ih­ren El­tern
         und die Son­ne kommt auch nicht raus. Da kann ich mi­ch
         ge­na­uso­gut in Ar­beit ver­graben.</p>
   </div></content>
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   <title>Ein Betonklotz in der Nacht</title>
   <category term="filme" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Medien"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Je­der, der beh­aup­tet, die Uni Bie­le­feld sei häß­lich, der hat
         noch nicht das Sch­au­spiel beobach­ten dür­fen, wie sich die­se
         Burg der Wissen­schaft ei­nem Ge­witter in den Weg ste­llt. Hat
         nicht beobach­ten dür­fen, wie sich die sonst so grau­en Tür­me
         matt leuch­tend ge­gen den pechschwar­zen Himmel abheben, in und
         zwi­schen ih­nen die gleißen­den Bän­der der Trep­pen­häu­ser und
         Gän­ge.</p>
      <p>Nur scha­de, dass ich so­was mit ei­nem Fo­to­a­ppa­rat un­möglich
         ein­fan­gen kann und al­le, die es kön­nten, zu sol­chen Zei­ten
         nicht da sind.</p>
   </div></content>
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  <thr:in-reply-to xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" ref="sdf1.org:uni-bei-gewitter.article"/>  <id>sdf1.org:uni-bei-gewitter.article-31</id>  <published>2008-07-16T13:56:50+01:00</published>  <updated>2008-07-16T13:56:50+01:00</updated>  <title>Kommentar zu Ein Betonklotz in der Nacht</title>
  <author>
    <name>Jan Frederik</name>
  </author>
  <content type="text">  Beim nächsten Mal versuch mal, mich abzufangen, damit
  ich dieses Schauspiel fotografisch einfange. Allzu lange
  hab ich ja nicht mehr die Gelegenheit dazu. ;-)
  </content>
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