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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de" xml:base="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/" title="Rechner"><updated>2008-09-15T21:01:03+02:00</updated><title>Pnyxomancer</title><subtitle>Rechner</subtitle><author><name>Steve</name></author><logo>http://swolter.sdf1.org/pnyx-small.ico</logo><id>http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/computer.xml</id><link rel="alternate" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/computer.html" type="text/html"/><link rel="self" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/computer.xml" type="application/atom+xml"/><generator uri="http://swolter.sdf1.org/CommandBlog" version="0.99">CommandBlog</generator><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-09-15T21:01:03+02:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-09"/><published>2008-09-15T21:01:03+02:00</published><id>sdf1.org:andor_mist.article</id>
   <title>Territorialkämpfe im Kellerspeicher</title>
   <category term="Diplomarbeit" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Diplomarbeit"/>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Mei­ne der­zei­ti­ge Hauptbe­schäfti­gung ist mei­ne Di­plomarbeit. Das ist auf der
         einen Sei­te na­tür­lich echt toll – man klotzt, statt wie sonst zu kle­ckern –
         aber auf der an­de­ren Sei­te kön­nen klei­ne Fru­s­tra­tio­nen um so mehr du­rchschla­gen.</p>
      <p>Zu diesen klei­nen Fru­s­tra­tio­nen gehört wohl auch, dass man sich mit dem Pfusch an­de­rer
         Men­schen her­umschla­gen darf. So zum Bei­spiel mit dem "Soft­wa­re De­ve­lop­ment Kit" von
         An­dor, das ei­ne Schnitt­ste­lle zu den wissen­schaft­li­chen Ka­me­ras die­ser Fir­ma her­ste­llt
         – und so voll von Feh­lern ist, dass kaum weiß, worüber man zu­erst wei­nen soll.</p>
      <p>Ich hab jetzt je­den­fal­ls drei oder vier Ta­ge damit verdaddelt, einen Weg zu fin­den, den
         Stack mei­nes Pro­gramms vor der Sch­reibgeil­heit die­ser Funk­tio­nen zu schüt­zen. Sch­reibgeil­heit
         hört sich vie­lleicht schlimm an, ist aber das ein­zi­ge Wort, mit dem ich das Verhal­ten be­schreiben
         kann, das dort an den Tag ge­legt wird: Die­se Funk­tio­nen schreiben nämlich fröh­lich und glück­lich
         Wer­te in die Nä­he des Ba­sis­re­gi­s­ters der aufru­fen­den Funk­ti­on und über­schreiben damit ge­rn mal
         de­ren lo­ka­le Va­riablen und so­gar den ei­ge­nen Rück­gabewert, wenn der unglück­lich liegt. Kran­ker­wei­se
         stimmt die Adresse der Ke­ller­spei­cher­spitze hin­ter­her wie­der – nur liegt ih­re Umgebung in
         Trümmern. Tja, und der ein­zi­ge Weg, sich davor zu schüt­zen, sind groß­zü­gig di­men­sio­nier­te
         un­ge­nutzte Ar­rays auf dem Stack.</p>
      <p>Na ja, so brau­che ich we­nigs­tens nicht von der frei­en Wirt­schaft zu träu­men, denn de­ren ärgs­te
         Hacks habe ich ja auf dem Sch­reibtisch. Doch ich wer­de je­den lyn­chen, der noch­mal Phy­siker an
         C-Compi­ler lässt.</p>
   </div></content>
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   <title>Texte des Gutenberg-DE-Projekts automatisch zusammensammeln</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Je­der Nut­zer des Gu­tenberg-DE-Pro­jekts ken­nt de­ren schreck­li­che
         Re­ge­lun­gen, Tex­te nur ka­pi­telwei­se aus­zu­geben. Da ich die­se ge­rne
         auf mei­nem E-Book-Rea­der le­se und dazu vor­her du­rch LaTeX ja­ge,
         ist es aber sehr vor­teilh­aft, den Text als Gan­zes und oh­ne die
         Werbung for­ma­tie­ren zu kön­nen.</p>
      <p>Desh­alb habe ich ein <a href="/src/gutenberg-kollektor.tar.gz">klei­nes
         Skript</a> ge­schrieben, dass die re­le­van­ten Sei­ten abruft, den
         Text ex­tra­hiert und kon­ka­te­niert, al­so zu­sammen­fügt. Viel Spaß damit,
         es ste­ht euch zur frei­en Ver­fü­gung. Bitte beach­tet trotzdem die
         Li­zenzbedin­gun­gen des Gu­tenberg-DE-Pro­jek­tes.</p>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-gutenberg.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-gutenberg.html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-03-23T19:03:36+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-23T19:01:51+01:00</published><id>sdf1.org:backup2l.article</id>
   <title>Backup heute: Festplatten</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Zäh­le ein­mal drei Din­ge auf, die Du aus dei­ner bren­nen­den Woh­nung
         retten wür­dest, wenn Du Zeit dazu und nur Zeit für die­se drei hät­test?
         Bei vie­len Men­schen wä­re die Festplatte oder der La­ptop ganz oben mit
         dabei. Und wenn die Festplatte des Compu­ters mal ka­putt ge­ht oder die
         Spe­zi­al­ein­heit sich bei der Haus­du­rch­su­chung in der Tür ge­irrt hat,
         dann ist Po­len offen, dann ist der ma­te­ri­e­lle Ver­lust meist das
         klein­s­te Problem. Sch­limmer ist der Ver­lust wo­chen­lan­ger Arbeit und
         un­ge­zähl­ter Erin­ne­run­gen.</p>
      <p>Das muss heut­zu­ta­ge nicht mehr sein. Bac­kups sind spottbil­lig, ge­hen
         schne­ll und fassen vie­le Da­ten -- und zwar nicht mehr oder nur sehr
         selten mit CD-ROMs oder DVDs, nein, Festplatten sind leich­ter zu
         handh­aben, flot­ter und fassen um den Fak­tor 100 mehr Da­ten. Um 
         das vor­zu­füh­ren und ein bis­schen
         an­zu­re­gen, ste­lle ich hier mein Bac­kup-Sche­ma ku­rz vor, gleich mit
         den entspre­chen­den De­bi­an-Pa­ke­ten:</p>
      <ul>
         <li><em>Täglich</em> 
             wer­den mei­ne wich­tigs­ten Da­ten 
             (Ban­kac­counts, E-Mails, Ter­mi­nka­len­der) in Texas ge­si­chert.
             Das ma­che ich ganz ein­fach, in­dem ich mit
             <code>sshfs</code> mein Ver­zeich­nis beim 
               <a href="http://sdf1.org">Su­per Di­men­si­on For­tress</a> moun­te
             und dann mit <code>rsync</code> die Da­ten abglei­che.</li>
         <li><em>Wö­chentlich</em> spei­che­re ich mein komplettes Ho­me­ver­zeich­nis
             und die Kon­fi­gu­ra­ti­on des Be­triebs­sy­s­tems auf mei­ner ex­ter­nen
             Platte. Da­für kann ich je­dem nur <code>bac­kup2l</code> ans Herz
             le­gen, dass diesen Pro­zess komplett au­to­ma­ti­siert. Und da das
             ge­gen einen Woh­nungsbrand oder ei­ne stra­te­gisch gün­s­tig platzier­te 
             La­dung Bier oder Blitzein­schlag kaum hilft, wird das Bac­kup auch
             gleich auf ei­ne Festplatte ge­spielt, die in den Fachschafts­rech­ner
             ein­ge­baut ist.</li>
         <li><em>Jähr­lich</em> kommen mei­ne E-Mails und der Ka­len­der ins
             Jah­resar­chiv, das im re­gulä­ren Bac­kup und auf CD lan­det.</li>
      </ul>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-backup2l.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-backup2l.html"/></entry><entry xml:lang="de">
  <thr:in-reply-to xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" ref="sdf1.org:backup2l.article"/>  <id>sdf1.org:backup2l.article-21</id>  <published>2008-03-23T20:24:41+01:00</published>  <updated>2008-03-23T20:24:41+01:00</updated>  <title>Kommentar zu Backup heute: Festplatten</title>
  <author>
    <name>Florian</name>
  </author>
  <content type="xhtml">
    <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Empfehlen kann ich auch <a href="http://www.nongnu.org/rdiff-backup/">rdiff-backup</a>, welches auf
der librsync aufbaut, sowie <a href="http://www.nongnu.org/duplicity/index.html">duplicity</a>, welches
ähnlich funktioniert, aber zusätzlich die Backups mit GnuPG
verschlüsselt, praktisch also für externe Backups.</p>

    </div>
  </content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href=".xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href=".html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-03-06T01:15:44+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-06T01:15:44+01:00</published><id>sdf1.org:schoener-spam-I.article</id>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <title>Ehrlicher Spam</title>
   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <blockquote>
         <p xml:lang="en">
            Hel­lo, ex­cuse me if im dis­turb­ing you. I have a prob­lem and i ap­peal­ing for your help and con­fess i am ask­ing for mon­ay that to clear a half year rent debt. I owe it to apart­ment own­er but can­not clear it my­self. Ac­tu­al­ly i have noth­ing to give in re­turn, i cant help even my­self now, but if you want, I can be icq friend and will share with you what life is like in my coun­try. If you can help, let me know.
         </p>
      </blockquote>

      <p>Ist es nicht schön, wenn Men­schen ehr­lich sind? Na ja, be­stimmt
      ehr­lich bis auf den Teil mit dem „Freund” und dem Tei­len.</p>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-schoener-spam-I.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-schoener-spam-I.html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-03-06T01:15:44+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-06T01:15:44+01:00</published><id>sdf1.org:geek-traditionen.article</id>
   <title>SDF-Kultur</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Er­schre­ckend: Ich las ge­ra­de im SDF-Black­board tatsäch­lich ei­ne
         Dis­kus­si­on, in der sich die Nut­zer der alt­ge­dien­ten Text­ver­arbei­tun­gen
         <kbd>vi</kbd> und <kbd>emacs</kbd> wie­der an den Kra­gen gin­gen. Ein we­nig ver­söh­nend: We­nigs­tens wars im Hu­morber­eich.</p>
      <p>In sol­chen Mo­men­ten glaube ich, zu wissen, wie Re­li­gio­nen entste­hen
         kon­nten. Ja, hät­te sich UNIX im Massen­markt du­rch­ge­setzt, dann gäbe
         wohl heu­te ei­ne Kir­che des <kbd>emacs</kbd>, die ver­su­chen wür­de,
         ih­ren mi­nder­wer­ti­gen Editor doch noch du­rch­zu­drü­cken. So­was wie die
         Ka­tho­li­ken, nur mi­li­tan­ter.</p>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-geek-traditionen.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-geek-traditionen.html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-03-06T01:15:44+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-06T01:15:44+01:00</published><id>sdf1.org:kdepim.article</id>
   <title>Das KDE-Personal-Information-Managment</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Ich habe ja schon seit län­ge­rem (und jetzt du­rch das Han­dy
         wie­der ak­tu­e­ll) nach ver­nünfti­ger Soft­wa­re für ein Adressbuch
         und einen elek­tro­ni­schen Ka­len­der ge­sucht. Und, man mag es
         kaum glauben, doch das ist was, dass das KDE-Te­am rich­tig 
         hinbekommen hat.</p>
      <p><em>kon­tact</em> ist ei­ne An­wen­dungs­sammlung mit ge­mein­sa­mem
         Fron­tend, die die mei­s­ten Proble­me ein­fach und fer­tig löst.
         Gut, die GUI hat so man­che Sch­wä­che, aber hey, es sind gra­fi­sche
         An­wen­dung, da er­war­tet man nix an­de­res.</p>
      <p>Und das Schön­s­te: Ist es noch nicht fer­tig ge­löst, dann nimmt man
         sich schne­ll die gut doku­men­tier­te API der zu­grun­de­lie­gen­den
         Klassen und schreibt sich's selber.</p>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-kdepim.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-kdepim.html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="en"><updated>2008-03-06T01:15:44+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-06T01:15:44+01:00</published><id>sdf1.org:yaird.article</id>
   <title>/usr/lib/yaird/run_exec: opening console: no such file or directory</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>I've just fin­ished mi­grat­ing my sys­tem to a new hard disk, and
         boy, it has been a re­al pain in the ass. A tru­ly hor­rif­ing, 
         six hour fight with boot load­ers and yaird. For the most part,
         I've been en­coun­ter­ing the above er­ror mes­sage:</p>
      <code>/usr/lib/yaird/run_ex­ec: open­ing con­sole: no such file or di­rec­to­ry</code>
      <p>To all you hack­ers out there: Con­trary to in­tu­ition, this mes­sage
         (re­ceived just af­ter / was mount­ed) does <strong>not</strong>
         nec­es­sar­i­ly im­ply there is any­thing wrong with the ini­tial ramdisk.
         In my case, the ini­trd was fine – but I didn't know that
         udev can't cre­ate <code>/dev/con­sole</code> or <code>/dev/null</code>,
         thus you have to pre-make them on your root par­ti­tion (see mkn­od).</p>
   </div></content>
<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-yaird.xml"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-yaird.html"/></entry><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-03-06T01:15:44+01:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-03"/><published>2008-03-06T01:15:44+01:00</published><id>sdf1.org:kde-i.article</id>
   <title>KDE-Schmarrn I: Free-Busy-Files finden</title>
   <category term="computer" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Rechner"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Ich hab mich ge­ra­de zwei Stun­den mit der KDE-PIM (al­so den
      Pro­grammen für Selbstma­nagment, wie Adressbuch, Ka­len­der, No­ti­zen
      und so) aus­ein­an­der­ge­setzt. Und es funk­tio­nier­te und funk­tio­nier­te
      nicht, Scheiß kam zu Scheiß.</p>

      <p>Mei­ne Ver­wun­de­rung wuchs und wuchs – bis ich auf die Idee
         kam, mal den re­le­van­ten Co­de zu lesen. Und bei Gott, so ei­ne
         ko­los­sal kran­ke Idee hab ich noch selten ge­se­hen. Aber von vorn:
         Free-Bu­sy-Fi­les sind Da­tei­en, die ir­gendwo im In­ter­net hochgela­den
         wer­den und die man sich run­ter­la­den kann, um nach­zu­schau­en, wann
         ei­ne be­stimmte Per­son Zeit oder kei­ne Zeit hat. Nix wei­ter, ein­fach
         so ei­ne klei­ne Da­tei, die die wich­tigs­ten re­le­van­ten Pro­gramme dann
         lesen, um die Pla­nung von Mee­tings zu ver­ein­fa­chen. Die URL von
         so ei­ner Da­tei schreibt man dann in sei­ne elek­tro­ni­sche Vi­si­ten­kar­te,
         und al­le kön­nen mit ei­nem Knopfdruck nach­gu­cken, zu welcher Zeit
         man ga­ran­tiert kei­ne Zeit hat.</p>

      <p>So weit, so ein­fach. Wie macht KDE das jetzt? Viel besser. KDE
         spei­chert die In­for­ma­ti­on, wo die­se Free-Bu­sy-Da­tei liegt, ein­fach
         in ei­ner Tabelle im Ka­len­der­pro­gramm, in der Wer­te­paa­re aus 
         E-Mail-Adresse und URL für die Da­tei abgelegt wer­den. Die­se Tabelle
         wird lo­kal auf dem Rech­ner ge­spei­chert, aber die Da­ten dazu wer­den
         mit al­len an­de­ren Adressdaten an­ge­zeigt, die al­le auf ei­nem 
         IMAP-Ser­ver oder im LDAP lie­gen kön­nen.</p>
      <p>Will man einen Ter­min mit ei­ner Per­son pla­nen, nimmt man ei­ne von
         de­ren E-Mail-Adressen, der KOr­ga­ni­zer guckt dann in sei­ner Tabelle
         nach, ob es dazu einen Ein­trag gibt, guckt dann nach, ob es zu der
         pri­mä­ren E-Mail-Adresse von der entspre­chen­den Per­son einen Ein­trag
         gibt, und nimmt als Not­na­gel dann den Be­nut­zer­teil von der 
         E-Mail-Adresse, um
         un­ter ei­ner kon­fi­gu­rier­ten URL die Da­tei "$BENUTZER.ifb" zu su­chen,
         aber nur, wenn die Do­main der E-Mail ein Suffix der Do­main die­ses
         Pfa­des oder umge­kehrt ist.</p>
      <p>Die­ses ge­sa­mte Verhal­ten ist na­tür­lich un­doku­men­tiert. Die Bugs,
         die dadu­rch auftre­ten, sind wohl offen­sicht­lich: Das FBURL-Feld
         des Adressbu­ches än­dert sich immer, wenn man die Mail­adresse
         än­dert und wird nicht syn­ch­ro­ni­siert. Free-Bu­sy-Lists mit zentra­ler
         URL funk­tio­nie­ren nur dann wirk­lich, wenn al­le even­tu­e­llen Nut­zer
         mit der "rich­ti­gen" E-Mail-Adresse an­ge­schrieben wer­den. Und der
         Ca­che macht Te­sten zur Höl­le.</p>
      <p>Und wie­so der Spass? Weil die Ko­lab-Dep­pen, die das imple­men­tiert
         haben, nicht an die kabc-Lib wol­lten, um einen Pa­tch zu spa­ren.</p>
   </div></content>
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