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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de" xml:base="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/" title=""><updated>2008-07-08T23:03:54+02:00</updated><title>Pnyxomancer</title><author><name>Steve</name></author><logo>http://swolter.sdf1.org/pnyx-small.ico</logo><id>http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-diplomarbeit-und-pruefungen.xml</id><link rel="alternate" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-diplomarbeit-und-pruefungen.html" type="text/html"/><link rel="self" href="http://swolter.sdf1.org/pnyxomancer/article-diplomarbeit-und-pruefungen.xml" type="application/atom+xml"/><generator uri="http://swolter.sdf1.org/CommandBlog" version="0.99">CommandBlog</generator><entry xmlns:footn="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Footnote" xml:lang="de"><updated>2008-07-08T23:03:54+02:00</updated><category scheme="http://www.uni-bielefeld.de/~swolter2/Blog/archive" term="2008-07"/><published>2008-07-08T22:52:37+02:00</published><id>sdf1.org:diplomarbeit-und-pruefungen.article</id>
   <title>De rei scribandi</title>
   <category term="tagebuch" scheme="tag:swolter.sdf1.org,2007:" label="Tagebuch"/>

   <content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
      <p>Ei­gent­lich ha­t­te ich die­sen Blog ja nicht nur
         dazu ge­dacht, Rol­len­spiel na­ch­zuerzäh­len. Ei­gent­lich,
         ja ei­gent­lich, soll­te ein Blog ja vor al­l­em ein Weg
         sein, mit dem Le­bensw­eg ei­nes Men­schen, für den man
         sich in­ter­essiert, ver­traut zu blei­ben. Desha­lb will
         ich al­len in­ter­essier­ten Le­sern einen ku­r­z­en Abriss
         me­i­ner letz­ten paar Wo­chen ge­ben:</p>
      <p>Mein Studi­um neigt sich sehr ge­fähr­lich dem En­de
         zu, und es wird wohl das letz­te Se­me­ster mit dem
         Ausweis wer­den. Mon­tag ha­be ich die ei­ne der bei­den
         Prü­fun­gen über Ex­pe­rime­n­tal­phy­sik, und am 4.8. die
         an­de­re über Pro­gram­mi­er­sprachenüber­set­zer.</p>
      <p>Ich sit­ze auch schon an der Di­plom­ar­beit, de­ren Th­e­ma
         Supe­r­auflö­sung mi­t­tels opti­scher Mo­lekü­le sein wird:
         Un­se­re Ar­beits­gruppe kann mit ge­schick­t­em An- und
         Aus­scha­l­ten so­ge­na­nn­ter optisch scha­lt­barer Mo­lekü­le
         die theo­re­tisch er­reich­bare Auflö­sung von Mi­kro­sko­pen
         um den Fak­tor 10 über­treffen. Wir kön­nen mit
         opti­sch­em Licht Struk­turen sehen, die vor­her nur
         mit rie­si­g­em Aufwand durch Elek­t­ro­nen­mi­kro­sko­pen 
         be­trach­tet wer­den konn­ten. Mei­ne Rol­le dabei ist,
         die Be­rech­nung der Bil­der zu ver­ein­fachen und vor
         al­l­em schnel­ler zu machen – denn für die
         "nor­malen", schon vor­se­lek­tier­ten Ausschnit­te von
         Zel­len ha­ben die mit heißer Nadel ge­strick­ten
         Mat­lab-Skripte, die bei Phy­si­kern üblich sind,
         Stun­den ge­braucht. Mein Pro­gramm braucht ei­ne
         Mi­nute.</p>
      <p>Ge­stern ha­ben Kat­ja und ich un­ser neu­n­mo­na­ti­ges
         Be­zi­ehungsjubilä­um ge­fei­ert. Ich weiß zwar nicht,
         wie das mög­lich ist, aber ich lie­be
         sie je­den Tag me­hr. Die Zeit fühlt sich noch so
         un­er­war­tet nah an, als wir uns nä­her ge­kom­men
         sind – die Zeit, in der ich mor­gens
         aufge­wacht bin und er­stmal me­i­ne Ge­füh­le in
         den Griff be­kom­men mus­s­te, als ich me­i­nen gan­zen
         Mut zusam­men nehmen mus­s­te, um in ih­rer Nä­he
         nicht durch­zudr­ehen. Ich hoffe ja im­mer, dass
         die­se Aufr­egung nicht weg ist – dass ih­re 
         Lie­be mir nur die Kraft gibt, sie in neue Rich­tun­gen
         zu len­ken. Und, so mir das fli­e­gen­de Spaghet­ti­mon­ster
         hel­fe, un­se­re Lie­be und Be­zi­ehung dabei nicht zu
         ku­rz kom­men zu lassen.</p>
      <p>Zu den schlech­teren Nach­rich­ten:
         Mein Rech­ner hat sich ver­abschie­det, na­ch­d­em ich ihm
         ein neu­es Netz­teil ver­pas­st ha­t­te. Und­dank­bares
         Mi­stding. Na ja, dank guten Backu­ps kann ich jetzt
         hier we­nig­stens an ei­n­em Knoppix ar­bei­ten, und bis
         auf die Qwertz-Ta­statur und die komi­sche Deskto­p­um-
         ge­bung fällt es nicht großar­tig auf.</p>
   </div></content>
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