Pnyxomancer

5. Juni 2008

Der Kardinal schlägt zurück: Personae Dramatis

In der nä­he­ren Zu­kunft wer­de ich ver­su­chen, den zwei­ten Teil un­se­res lau­fen­den 7th-Sea-Abenteu­ers für in­ter­essier­te Le­ser, Spie­ler und Spi­e­llei­ter zu doku­men­tie­ren.

Un­ser Abenteu­er spielt in ei­nem Frank­reich des 17. Jahr­hun­derts, das frisch den Ro­ma­nen Du­mas' entsprun­gen sein kön­nte. Sei­ne Fi­gu­ren sind edle Draufgän­ger, de­ren Zun­gen so scharf wie ih­re Sch­wer­ter sind, mu­ti­ge Prie­ster, die den Glauben und die Wahr­heit wie­der in die kor­rup­te Kir­che brin­gen, star­ke Muske­tie­re, die ihr Leben und ih­re Liebe Kö­nig und Va­ter­land op­fern, und schö­ne Frau­en mit oder oh­ne ge­hei­men Absich­ten. Die Ku­lissen sind die Palä­s­te Ludwigs XIII, die Straßen Pa­ris, dunk­le Kir­chen, ho­he Dä­cher und schne­lle Wa­gen. Ku­rzum, wir spie­len Rol­len­spiel mit Man­tel, De­gen, viel Dia­log und schne­ller Ac­ti­on.

Haupt­fi­gu­ren

Die sich über­schla­gen­den Er­ei­gnis­se des ers­ten Teils haben vier Helden in ih­ren Bann ge­zo­gen, die sich die­se Entwick­lung ih­res Lebens wohl kaum so aus­ge­malt hät­ten:

  • An­drés, ge­hei­mnis­vol­ler spa­ni­scher Adli­ger aus der Sch­wert­kampfschu­le des Aldana und ge­schick­ter Akro­bat. Seit An­drés die Ch­a­rak­tere vor ku­rzer Zeit zu­sammen mit Min vor Wegela­ge­rern rette­te, hat er schon oft ei­ne erstaun­li­ches Ge­spür für Ge­fahr bewiesen.
  • An­to­nio Ven­dic­ce, Ita­lie­ner aus Lei­den­schaft. Er mag schö­ne Frau­en, schar­fe Sch­wer­ter und vie­le Wor­te; er hasst Schusswaffen (vor al­lem ihr falsches En­de). Mit sei­nem Tempe­ra­ment hat An­to­nio die Grup­pe schon so man­ches Mal in die Bre­douil­le gebracht, doch sein nach bester Ambro­gia­schu­le ge­führ­tes Ra­pier hat schon vie­le gu­te Ar­gu­men­te vor­gebracht. An­to­nio beglei­tet den Padre, seit er die schö­ne Gi­se­lle in der Kir­che desselben rette­te.
  • Padre Do­mi­ngos de la Or­til­la, ein Mann mit ei­ner Sa­che - der Sa­che Got­tes und der Ge­rech­tigkeit. Immer ber­eit, die Din­ge auf ih­ren rech­ten Pfad zu brin­gen, ver­eint er klas­si­sche und umfangrei­che Bil­dung mit erstaun­li­chem Ta­lent im Kamp­fe. Die an­de­ren Ch­a­rak­tere tra­fen auf den Padre, als sie ei­ne edle Da­me in schwe­ren Nö­ten in sei­ner Kir­che vor ih­ren Ver­fol­ge­rn retten mussten.
  • Min­dred, schwe­di­scher Stein in der Bran­dung un­se­rer Südlän­der. Min­dreds bevor­zugte Spra­che ist die Handlung, so­wohl du­rch ihr zu­ver­läs­si­ges Breitschwert als auch du­rch die vie­len Wun­der, die in ih­rer Umgebung pas­sie­ren. Sie traf An­to­nio und den Padre, als sie die bei­den zu­sammen mit An­drés aus missli­cher La­ge befrei­te.

Ih­re Freun­de

  • Jac­ques du Rou­ge, ehe­ma­li­ger Ch­a­rak­ter und ade­li­ger Gön­ner der Grup­pe. Jac­ques ist wohl der ge­dul­digs­te Gastgeber der Welt – auch, wenn zum wie­der­hol­ten Ma­le sein Haus Spre­ngstoff zum Op­fer fäl­lt.

Die bösen Jungs

  • Kar­di­nal Ri­che­lieu, der Pre­mier­mi­ni­s­ter Frank­reichs. Mit ei­ser­ner Hand will er das al­te feudali­s­ti­sche Frank­reich neu for­men, und der schwa­che Kö­nig wird ihm dabei ebenso we­nig im We­ge ste­hen wie die­se fre­chen Muske­tie­re oder ih­re hin­ter­li­s­ti­gen Freun­de.
  • La­dy de Win­ter, wun­der­schö­ne Englän­de­rin und ge­hei­mnis­vol­le Ge­gne­rin. Wo immer sie er­scheint, bahnt sich Un­heil an, doch so recht haben sie un­se­re Helden noch nicht zu fassen bekommen.

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