Wir machen in der Geschichte hier einen kleinen
Sprung: Die Charaktere haben vom verletzten Mönch aus der letzten
Folge erfahren, dass der Bischof zwei Brüder mit dem Schwert und
Schild Bohemunds ausgeschickt hatte, bevor er starb. Das
Rätsel
auf seinem Tisch führte sie nach Tours, wo Karl Martell auf
die Mauren getroffen war.
Auf dem Weg hatten sie einige Abenteuer zu
bestehen und trafen auf ihre Kontrahenten im Rennen um die
Artefakte, Rochefort sowie Jaime und
Constanze del Cordoba, zwei spanische Adlige vom Geheimorden
der Ritter von Rose und Kreuz. Alle drei verfolgten die Spur
der Waffen bis zum Château de Châteudaux, einem verfallenen
Schloss inmitten eines alten Waldes. Jaime und Constanze,
spanische Edelleute, sind bei den Charakteren.
Mit beherztem Schwunge überwindet Antonio Vendicce die
Mauer des Château und stolziert auf den Innenhof des Schlosses,
in dessen Mitte sich ein stolzer Burgfried erhebt – um einen
Moment später angewurzelt stehen zu bleiben, als er den gesuchten
Mönch und Rochefort wahrnimmt, die Rücken an Rücken auf dem
Hofe blank gezogen haben.
Mehr als nur ein wenig verwirrt wird er dabei von der Tatsache,
dass seine gewohnt treffenden Sticheleien nicht einmal Rocheforts
Aufmerksamkeit erregen. Mit beherztem Schritt und gezogenem
Schwerte läuft er auf das ungewöhnliche Duo zu, bereit, Rochefort
endlich zu stellen, als die Welt um Antonio herum verschwimmt,
wabert und sich verwandelt.
Als seine Sicht aufklart, sind Turm und die beiden Kardinalisten
zwar noch da, aber das Schloss steht in alter Pracht da und ist
belebt. In großer Überraschung und leichter Panik zieht Antonio
sich in eine Menschenmenge hinter ihm zurück und verschafft sich
einen neuen Überblick: Er steht tatsächlich auf einem
mittelalterlichen Burgplatz, dieser ist tatsächlich belebt und
die so lange gejagten Kardinalisten wurden von den Wachen des
Schlosses umringt. Unser Italiener ist gerade schon im Begriff,
die nächste holde Dame nach einer Einführung in die Dinge zu
fragen, als die Welt schon wieder verschwimmt und er wieder auf
dem verfallenen Burgplatz steht. Padre de la Ortilla legt ihm
eine Hand auf die Schulter: "Das war sehr knapp, Antonio.
Gott hat dich wieder einmal gerettet."